Donnerstag, 29. November 2007

Mensa

Am Montag hab ich Eikas Text für eine bessere Welt gelesen und da hab ich mir gedacht, Mensch - dacht ich - mensch, nach fast 2 Monaten Studentum, kann ich mir ja auch mal meine Mensa ansehn. Gesagt, getan! Hab ich heute gleich mal die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.

Ja, war echt toll. Das erste Mal in einer Mensa - essen. Hat auch sehr lecker geschmeckt (Schnitzel mit Kartoffelbrei + einen kleinen Nachtisch: Gurkensalat war meine Wahl). Eine schicke Mensa-Karte habe ich ebenfalls bekommen. Toll!

viele junge Menschen ganz allein und traurig an ihrem Tisch sitzen <- Konnte ich heute keines Wegs feststellen. Es war voll, laut und überaus gesellig. Ehrlich gesagt hab ich nicht eine einzige Person gesehn, die allein das Essen zu sich genommen hat. Es waren lauter größere oder kleinere Gruppen. Als ich mir dann die ganzen Vorschriften für die Tabletabgabe für sekundenbruchteile ratlos angesehn habe, hat man offenbar sofort erkannt das ich ein Mensa-Frischling bin und mir wurde sofort und ungefragt geholfen. Also liebe Mensa - ich komme wieder! Allein schon wegen den netten Menschen, die man bei dir kennenlernen kann.

Sonntag, 25. November 2007

ich brauch kein handy

so hab ich mit vollem stolz fast meine gesamte schulzeit absolviert. dann war es, wie es kommen musste - es war unvermeidbar, wenn man mit seinen mitmenschen doch noch ab und zu kommunizieren wollte. gestern - ja gestern hab ich mir dann mein 2. handy gekauft.

und das wo andere ihre multifunktionsgeräte mit denen man im notfall auch telefonieren kann, mittler weile wöchentlich wechseln. ich rede mir also ein, immer noch ein nichtschwimmer zu sein - ein gutes gefühl.

Samstag, 27. Oktober 2007

...

Der Tod kommt immer zu früh und nimmt die falschen mit.

Freitag, 26. Oktober 2007

Schönes neues Umweltbewusstsein

Während im Mittagsprogramm eines öffentlich-rechtlichen TV-Senders ein neues Buch hochgelobt und ausführlich beworben wird - gehen in Berlin die Mitarbeiter der Straßenreinigung das herbstliche Laub - sagen wir saugen oder pusten.

Mit einem recht futuristisch wirkendem Sauger/Puster laufen sie duch die Straßen und blasen das Laub zwischen den parkenden Autos weg und auf dem Gehweg entlang. Toll nich? Besen und Schaufel waren gestern. Ob diese Dinger nun elektrisch oder mit Benzin betrieben werden, ist doch letzten Endes auch egal. Auf dem Hof wird die Wiese ebenfalls von einem solchen Gerät vom Laub befreit. Ein Hoch auf das Wunder der Technik.

Ach in dem eingangs erwähntem Buch geht es darum, wie sehr wir duch unsere Essgewohnheiten die Ozonbelastung beeinflussen. Ansich ja kein falscher Ansatz, denn wer im Herbst frische Erdbeeren isst, ist doch irgendwie auf dem falschem Weg. Nun wurde in dem Beitrag voller Begeisterung der neuen Erkenntnisse aufgelistet - Ergebnis: als Veganer oder Vegetarier, der/ die ausschließlich Obst und Gemüse aus der Heimat konsumiert, lebt man am umweltfreundlichsten!

Na herzlichen Glückwunsch!

Letzter Satz des Beitrags: ...aber mit einem Flug in die Karibik wird alles wieder ausgeglichen. (endlich mal etwas wo ich zustimmen kann)

Montag, 1. Oktober 2007

O-Tag

Ein seltsamer Tag - der Versuch feierliche Stimmung zu erzeugen wurde durch das Ambiente der Turnhalle vollkommen ausgeglichen. Baumaßnahmen waren der Grund für den bemerkenswerten Ortswechsel der Immatrikulationsfeier. Das nur etwa 2/3 der Erstsemester einen Sitzplatz auf den bereitgestellten und eilends zusammengebastelten Pappblöcken bekamen, führte nur zur Vervollkommnung.

Über vier Stunden Zeit bis der Studiengang begrüßt wird. Da ich seit letztem Freitag in meiner Bewegungsfreiheit doch etwas eingeschränkt bin, wird die Flucht nach Vorne ergriffen - schnell wieder nach Hause.

Gegen 14 Uhr dann endlich die ersten Gesichter des Studiengangs betrachten und erste Einschätzungen treffen. Ein Professor den wir frühstens im 3. Semster wieder sehn, 80 Kommilitonen, 2 davon weiblich, aber die Anzahl der Nerds ist zum Glück verschwindend gering. Die Persönlichkeiten, die gemeinsam mit mir nun die kommenden Jahre dem selben Ziel entgegen streben, könnten nicht unterschiedlicher sein. Scheinbar kennen sich einige auch schon aus Schulzeiten, was eine Grüppchenbildung zur Folge hat, was wiederum ein unkompliziertes Kennenlernen nur erschwert.

Aber ich bin gespannt und trotz des nicht gerade rosigen Stundenplans guter Dinge.

Ps. Gregor Gysi hat mitgefeiert, durfte aber nichts sagen. Irgend ein Mensch eines Stuttgarter Automobilunternehmes hat eine 3/4 stündige Rede gehalten. Seinen Kopf näher ans Mikro zu bringen, davon hat er nichts gehalten, aber dafür hat seine Tochter ihr Studium gerade eben erfolgreich an unserem Institut absolviert, bestanden, oder so ähnlich.

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